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ZAHNFLEISCHBLUTEN - PARODONTITIS


Ihr Problem:



Falls für Sie eines oder mehrere der oben aufgezählten Probleme zutreffen, leiden Sie an einer mehr oder weniger fortgeschrittenen Form von Parodontitis.


Was ist Parodontitis (alter Name: Parodontose)?

 

Parodontitis ist eine entzündliche, von Bakterien verursachte Erkrankung der Gewebe, die den Zahn im Kiefer festhalten (Zahnhalteapparat):



Unterstützt werden die Bakterien bei ihrem zerstörerischen Werk von okklusalem Trauma (Überbelastungen verursacht durch Unpassgenauigkeit zwischen den Zahnreihen).


Erschwerend wirken sich endokrine (Hormonelle) Schwankungen auf den Verlauf der Parodontitis aus, wie sie in der Pubertät, während der Menstuation und der Schwangerschaft bei Frauen stattfinden. Gewisse Bluterkrankungen (Leukämie u. a.) sowie Medikamente wie z. Beispiel Hydantoine (Antiepileptika) Nifedipine (Bluthochdruckmittel) oder Ciclosporine können Gingivahyperplasien (wachsen des Zahnfleisches über die Zähne) verursachen. Darunter vermehren sich dann verstärkt Bakterien.


Rauchen ist Gift, auch für Ihre Zähne: Nikotin verengt Ihre Blutgefäße, verschlechtert somit die Durchblutung Ihres Zahnfleisches. Es tötet Ihre körpereigenen Abwehrzellen, erschwert und verlangsamt Ihre Wundheilungsprozesse. Deswegen Typisch für die Raucherparodontitis: tiefe, massive Knochendefekte, jedoch kaum Zahnfleischbluten.


Begünstigt wird die Bakterienvermehrung in Ihrer Mundhähle durch andere Erkrankungen welche das Immunsystem (körpereigene Abwehr) schwächen (AIDS, Diabetes) oder Erkrankungen (Rheumatoide poliarthritis, Allergien, Organtransplantationen) deren Behandlung eine medikamentöse Schwächung des Immunsystems notwendig macht (z.B. durch Cortison).


Unter unserem Mikroskop sichtbar gemacht, sehen Parodontitis-verursachende Plaquebakterien in Ihrer Mundhöhle so aus: Film (Ladezeit ca. 3,5 min mit ISDN)


Der Aufbau des gesunden Zahnhalteapparates

































Nach dem Essen sammeln sich in der Rille (Sulkus) zwischen freier Gingiva und Zahnhals Speisereste.

 

Werden diese nicht vollständig entfernt, können sich Bakterien vermehren. Diese scheiden große Mengen an Giftstoffen aus. Das Zahnfleisch entzündet sich, ist leicht geschwollen, dunkelrot gefärbt, blutet leicht.



















Jetzt machen viele einen verhängnisvollen Fehler:


Sie meinen das empfindliche, geschwollene, leicht blutende Zahnfleisch schonen zu müssen, und putzen deswegen besonders “schonend”. Dadurch lagern sich zusätzliche Beläge (Plaque) an, und die Entzündung wird fortschreiten!


Wenn die Plaque durch Anlagerung von Mineralien zum Zahnstein wird, können Sie sie alleine nicht mehr entfernen, Sie brauchen unbedingt die Hilfe des zahnärztlichen Teams:















Zahnstein ist rauh, porös, scharfkantig. Er ist ein idealer Schlupfwinkel für Bakterien. Gleichzeitig reizt er das Zahnfleisch mechanisch. Dadurch wird die Entzündung noch schlimmer.



Die Folge für Ihre Zähne:


Wird nichts unternommen geht die Zerstörung Ihres Zahnhalteapparates sicher weiter:















Der Verlauf einer Parodontitis. Erst besteht nur “etwas” Zahnstein. Das Zahnfleisch blutet (=Gingivitis), und es bildet sich eine Zahnfleischtasche (=Parodontitis)
















Diese festen Ablagerungen wachsen auf der Wurzeloberflache nach unten und zerstören das Parodont und den Knochen.















Der Zahn wird locker, die tiefe Tasche eitert, der Zahn muss entfernt werden.

  

Laut einer Statistik der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie leiden über 90% aller Deutschen an PARODONTITIS.



Auch der Patient vom vorherigen Foto hat sein "empfindliches" Zahnfleisch "geschont" - das ist das Ergebnis!


















Durch Parodontitis und deren Folgen gehen mehr Zähne verloren, als durch Karies.

 


Die Folgen für Ihren Körper:


Die Wechselwirkungen der Parodontitis dürfen nicht unterschätzt werden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien welche den Einfluss der Parodontalerkrankung auf den gesamten Organismus belegen. Zahnbetterkrankungen stellen einen Risikofaktor für andere Erkrankungen dar. Die große mehrzahl aller Erwachsenen in Deutschland leidet an einer mehr oder weniger fortgeschrittenen Parodontitis, also an einer chronischen Zahnfleisch- entzündung. Über diesen Entzündungsherd gelangen Bakterien aus der Mundhöhle in Ihre Blutbahn, streuen und lösen an weit entfernten Stellen Ihres Körpers Entzündungen aus.





























Grafik aus "Parodontitis " von der CANDIDA Dental-Forschung



Verschiedene neuere Forschungsarbeiten belegen zweifelsfrei dass, falls Sie an Parodontitis leiden, Ihr Risiko für verschiedene andere medizinische Komplikationen stark erhöht ist.


Insbesondere atherosklerotische Gefäßerkrankungen wie Herzklappenfehler, Herzinfarkt und Schlaganfall sind signifikant häufiger bei Personen mit Parodontalerkrankung zu beobachten als bei vergleichbaren Personen ohne Entzündungen in der Mundhöhle:


Falls Sie Männlich sind, über 50 Jahre alt und an Parodontitis (Parodontose) leiden, dann ist Ihr Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden statistisch gesehen doppelt so hoch als bei einer vergleichbaren Person ohne Parodontitis.


Auch erhöhtes Risiko für Atemwegerkrankungen, Zuckerkrankheit (Diabetes Melitus) und negativer Einfluss auf den Verlauf von Schwangerschaften sind mittlerweile zweifelsfrei nachgewiesen worden.


Gerade ältere Patienten, welche in Altersheimen untergebracht sind, bekommen sehr oft Probleme: Stimmt die Mundhygiene nicht, wird das Gebiss nicht regelmässig und gründlich gereinigt, steigt die Anzahl der Lungenerkrankungen (Pneumonien) um 40%!


Zusammenfassend:

Nicht nur Ihre Mundhöhle ist erkrankt, sondern Ihr ganzer Körper.


Mehr Information zu diesem Thema: www.parodontosehilfe.de


Zeichnungen und Text teilweise nach: Dr. Josef Schmidseder, Vom Milchzahn zu den dritten Zähnen; Deutsche Parodontose-Hilfe e.V.; Fotos: Praxis Dr. G. Taffet



Die Lösung Ihres Problems:



Die Behandlung der Parodontitis:


Um Parodontitis sicher und erfolgreich behandeln zu können, müssen Sie sich darüber im klaren sein, dass Erfolg oder Mißerfolg sehr stark von Ihnen und von Ihrem Lebenspartner/Lebenspartnerin abhängen:


Bei einem "Normalkuss" wechseln durchschnittlich 9ml Wasser, 0,7g Eiweißstoffe, 0,7g Fett, 0,45g Salz so wie 40.000 Parasiten, welche zu 250 verschiedenen Bakterienarten gehören, den Besitzer... (Quelle: ZM vom 16.02.2005)



Für Ihre Sicherheit:


Damit Sie sich nicht gegenseitig mit schädlichen Keimen anstecken, empfehlen wir Ihnen immer eine Mitbehandlung Ihres Lebenspartners/Lebenspartnerin.



Deswegen fängt jede korrekte Parodontitisbehandlung mit einer so genannten „Hygienephase", der Vorbehandlung, an.


















Schon jetzt werden Sie eine deutliche Besserung Ihres Zahnfleischzustandes erkennen!


Falls notwendig auch gemeinsam mit Ihrem Hausarzt, sollten Sie jetzt versuchen möglichst viele Ihrer Parodontitis erschwerende Risikofaktoren zu erkennen und ins positive zu beinflussen oder sogar wenn möglich, auszuschalten. (Medikamente umstellen, Erkrankungen wie Diabetes therapieren, schädliche Lebensgewohnheiten wie z.B. Naschen ändern)


Manchen Risikofaktor haben Sie sprichwörtlich in Ihrer Hand: Sie können sich z.B. für Ihre Zähne entscheiden und mit dem Rauchen aufhören, oder für die Zigaretten und dann bald zahnlos sein: Eine wissenschaftliche Studie der Universitätsklinik Göteborg hat gezeigt, dass im Durchschnitt nach 30 Jahren die Raucher 80% weniger Zähne im Mund hatten als vergleichbare Nichtraucher. Manche Autoren sprechen gar in Verbindung mit dem Rauchen von einem "tödlichen Life-Style"...


Verstehen Sie mich bitte nicht falsch: Ich habe nichts gegen Raucher! Ganz im Gegenteil, sie gehören auf Grund ihrer vielfältigen Zahnprobleme zu meinen Besten Kunden... Die Fairness gebietet mir, Sie darüber aufzuklären, weshalb das so ist: Sie erinnern sich? Wir wollen Ihr Praxisteam für gesunde Zähne sein.


Während der Hygienephase stellen wir für Sie Medikamententräger her. Mit ihrer Hilfe sollten Sie, nach unserer Empfehlung, regelmässig Chlorhexidin Gel auf Ihre Zähne auftragen: am Anfang öfter die Woche, später nach Abheilung der Entzündung, 1 x wöchentlich. Durch den Druck der sich in den Medikamententrägern aufbaut, gelangt das Keimtötende Gel dahin wohin es eigentlich hin soll, in die klassischen Bakterienschlupfwinkel, wohin es mit der Zahnbürste nie käme: in die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen. Siehe auch CHX - Intensivkur


Diese Systematik folgt den wissenschaftlichen Empfehlungen zur "full mouth desinfection", der Keimzahlverringerung in der gesamten Mundhöhle.


Als nächstes folgt:

Die subgingivale Reinigung und Wurzelglättung (Kürettage,Scaling).




















Für Sie ist die Behandlung mit diesem, von Professor Mick Dragoo (USA) entwickelten modernen Ultraschallgerät, besonders schonend. Der Zahnstein wird von den Schallwellen zertrümmert. Die feinen, anatomisch korrekt gebogenen Arbeitsspitzen des Gerätes ermöglichen uns den Zugang zu den tief in den Zahnfleischtaschen versteckten Konkrementen.


Eine zusätzliche Optimierungsmöglichkeit können wir Ihnen bei der Parodontalbehandlung noch anbieten: die Behandlung unter dem OP Mikroskop - Varioscope. Direktes Licht und starke Vergrößerung garantieren Ihnen eine nochmals deutlich bessere Behandlungsqualität. Die notwendige Investition für diese Behandlungs-optimierung ist gering.

 


Die Nachsorge:



Falls diese Behandlung nicht ausreicht:

 

Besonders tiefe Knochendefekte (Taschen) können manchmal nicht ausreichend gereinigt, und vor allem, nicht dauerhaft sauber gehalten werden.


In solchen Fällen hilft die Parodontalchirurgie: durch kleine Operationen kann die Tasche gereinigt werden, die Knochendefekte mit einem Knochentransplantat aufgefüllt werden, der Verlauf der Gingiva korrigiert werden. Gezieltes sterilisieren von hartnäckigen Entzündungsherden mittels unseres Lasers hat sich bewährt.






















Es gibt seit circa 1998 Präparate auf dem Markt, die Knochenwachstum anregen, zB. Emdogain :


 

 

Behandlung mit EMDOGAIN






















































Wie genau solche Schmelzmatrixproteine funktionieren ist noch nicht ganz erwiesen. Immerhin scheint das Emdogain aber keine schädlichen Nebenwirkungen zu haben. Studien zeigen mittlerweile, dass bei günstigem Verlauf eine signifikante Knochenneubildung beobachtet werden kann, falls das neue, verbesserte Emdogain im Rahmen der chirurgischen Parodontalbehandlung appliziert wird.


Methoden, die Anfang der 90'-er Jahre entwickelt worden sind, um in Praodontaldefekten Knochen unter einer Membran mit Hilfe von "Knochenersatzmaterialien „heranzuzüchten", haben sich leider im Langzeitversuch nicht bewährt. (Prof. Dragoo, 1997, Prof. Branemark, 1998, Prof. Krekeler 2002, Prof. Lamb 2003) Entgegen anders lautender Meldungen der Industrie, ist der Erfolg solcher Methoden hoch spekulativ und eher zufällig. Das Hauptproblem ist die Infektion: Aus der Mundhöhle dringen Speichel und Bakterien unter die Membran und infizieren das Knochenersatzmaterial.


Diese Methoden des GBR - Guided Bone Regeneration haben sich in Verbindung mit Implantaten als wirkungsvoll erwiesen: hier spielt die Infektion nur eine untergeordnete Rolle.


Wichtig: Operiert wird nur unter folgenden Bedingungen:



Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, ist die Behandlung vergebens!


Parodontitis kann immer wieder aufflammen, der Misserfolg ist sicher!


Wenn alle Stricke reissen: Zu stark geschädigte, auf längere Sicht nicht erhaltungsfähige Zähne müssen rechtzeitig entfernt werden! "Zahnrettungsversuche", deren Prognose von Anfang an schlecht ist, nützen Ihnen so viel wie eine Massage am Holzbein! Im Gegenteil, Sie verlieren mehr Knochen (Der fehlt Ihnen dann ev. später für das Implantat!), und Ihre Parodontitis breitet sich ausgehend von dieser Bakterienbrutstelle, wieder auf Ihre Nachbarzähne aus.


Ihre Vorteile durch eine intensive Parodontitisbehandlung:




Bedenken Sie bitte:


Eine erfolgreich abgeschlossene Parodontitisbehandlung ist die Voraussetzung für einen lange Zeit funktionierenden Zahnersatz! Was nützt Ihnen die tollste Brücke, wenn die Zähne, die sie tragen, wackelig werden und ausfallen?


Eine gesunde, entzündungsfreie Mundhöhle ist die Voraussetzung für einen gesunden Körper und Lebensqualität im höheren Alter.


Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel alle Gebühren für die Parodontitisbehandlung.


Gesetzliche Krankenkassen zahlen unverständlicherweise seit der 'Reform2003' nur teilweise für die Behandlung, und nichts für die Prophylaxe, Vorbehandlung und Nachsorge.


Die Investition hierfür ist jedoch verhältnismässig gering, im Vergleich zu den Kosten, welche im Falle eines Zahnverlustes auf Sie zukommen: Circa 300€ je nach schwere der Erkrankung. (Zum Vergleich: Brücke circa 1.800€, Implantat circa 2.200€)


Für aufwendige chirurgische Knochentransplantate und die Behandlung mit „Emdogain" entstehen von Fall zu Fall zusätzliche Eigenbeteiligungen (3-800€).


Für Behandlung unter dem OP Mikroskop - Varioscope berechnen wir je nach Zeitaufwand circa 200€.


Für Sie wollen wir finanzielle Sicherheit und Transparenz bieten: nach der Beratung erhalten Sie von uns eine Festpreiszusage. Wir beraten Sie gerne ganz individuell.


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