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ZÄHNEKNIRSCHEN (BRUXISMUS) UND ABNUTZUNG DER ZÄHNE (ABRASION)



Zähneknirschen und die als Folge daraus entstehende Abnutzung der Zähne ist kein typisches Problem unserer 'stressgeplagten' Gesellschaft: das Foto zeigt Cristian Lascu, Höhlenforscher am Höhlenforschungsinstitut in Bukarest, mit einem auf 8000-9000 Jahre Alter geschätzten Unterkiefer. Fundort: eine Höhle im Donautal, am Eisernen Tor. Auffällig sind die völlig flachen, abgenutzten Kauflächen. Hauptursache dafür war der damalige Speiseplan: Kräuter, Wurzeln, Früchte, fast immer roh und ungewaschen.



















Ihr Problem:


  


Sie leiden unter einem oder mehreren der oben angesprochenen Probleme?

Möglicherweise ist der Grund in der Art und Weise wie Ihre Zähne aufeinanderbeissen, zu finden.


In diesem Fall könnten wir Ihnen helfen!



Zähne, Muskulatur und Kiefergelenke bilden ein äußerst komplexes System. Fehlfunktionen einer dieser Strukturen wirken sich auf die anderen aus.

Ein Beispiel:


Eine zu hohe Füllung verleitet dazu, darauf herumzukauen und die Zähne anderes zusammenzubeißen als normal. Es ist ungefähr so, wie in einem unbequemen Bett, mit einer schlechten Matratze: Sie werden äußerst unruhig schlafen und sich die ganze Nacht hin und her drehen, in der Hoffnung doch noch eine bequeme Stellung zu finden. Dadurch wird der gesamte Kausystem fehlbelastet. Einzelne Muskeln werden überlastet. Auch das Kiefergelenk wird in unnatürlicher Weise beansprucht. Die Muskelverspannung und / oder Kiefergelenküberlastung können sich in Form von Krämpfen, Kopf-, Gesichts-, Gelenk-, und Nackenschmerzen auswirken. Ihre Zähne können durch Knirschen übermäßig abgenützt werden, es entstehen Schlifflächen, meistens an Stellen, die dem/den auslösenden Zähnen gegenüberliegen. Wenn die Überlastung über Jahre andauert wird auch der Zahnhalteapparat geschädigt, das Zahnfleisch geht zurück, die Zähne lockern sich.


Zu hohe Füllungen, gekippte Zähne u. a. führen zu einer gestörten Unterkieferbewegung. Die möglichen Folgen können sein:   
















Zeichnungen und Text teilweise aus: Dr. Josef Schmidseder, Vom Milchzahn zu den dritten Zähnen; Fotos Praxis Dr. G. Taffet


Neurologen, Orthopäden, Internisten werden oft wegen chronischer Schmerzen konsultiert. Weil sie aber auch nach vielen Untersuchungen nichts finden, können sie auch nicht helfen:

Der Fehler liegt ganz woanders!


















Der Frühkontakt auf dem Bild am letzten Zahn oben links wird vom Patienten unbewusst als unangenehm registriert. Die Folge: Er weicht diesem Kontakt aus, indem er seinen Kiefer auf die gegenüberliegende Seit führt. Dadurch findet eine über Jahre fortschreitende Abnützung des Zahnschmelzes statt. Als erstes geht die "Eckzahnführung" verloren, eine wichtige Schutzfunktion für alle Gewebe des Kausystems.



















Den Frühkontakten an den letzten Molaren im Bild weicht der Patient aus, indem er den Unterkiefer nach vorne schiebt. Dabei verliert er viel Zahnschmelz an den Frontzähnen. Das sieht dann so aus:















Die "Frontzahnführung" geht somit verloren, ebenfalls ein wichtiger Schutzmechanismus. Das Kausystem wird überlastet. Wenn durch die Abrasion der Zahnschmelz soweit abgenützt ist, daß Zahnbein (Dentin) freiliegt, schreitet der Zerfall noch schneller fort. Die Zähne werden öfters sehr empfindlich, die Schneidekanten sind scharfkantig und brechen, die Zunge kann verletzt werden, es entsteht auch ein ästhetisches Problem (siehe Fotos oben).


Zeichnungen aus: Dr. Claude R. Rufenacht, Grundsätze der ästhetischen Integration, Fotos Praxis Dr. G. Taffet



Im Extremfall, ohne fachlich-kompetente Beratung und Versorgung, endet das Ganze so:













Soweit muß es jedoch nicht kommen:



Auf dem Gebiet der Funktionslehre fortgebildete Zahnärzte sind jedoch öfters in der Lage mit verhältnismäßig einfachen Mitteln dauerhaft zu helfen.

Die Funktionsanalyse:


Als erstes muss der Auslöser für Ihre Beschwerden erkannt werden. Hierfür führen wir eine FUNKTIONSANALYSE durch.


1. Wir fertigen nach Präzisionsabdrücken Ihrer Zähne Modelle an und bauen diese in ein künstliches Kiefergelenk ein (Artikulator).  

2. Mit Hilfe dieser Modelle und des Artikulators, der in der Lage ist Ihre

Kau- und  Beißbewegungen nachzuahmen, können wir eventuelle Fehlpassungen in Ihrem Biß erkennen.











Die Therapie:

In den einfachsten Fällen hilft “selektives Einschleifen” der Zähne. Das ist aber gar nicht so leicht wie es sich anhört! Wenn ein Zahnarzt direkt in Ihrem Mund, an Ihren Zähnen schleift, begeht er unter Umständen einen großen, nicht wieder gutzumachender Fehler: Er nicht weiß zu welchem Ergebnis er kommen wird/kann. Und Ihre Zähne sind vielleicht kaputtgeschliffen!

Wir schleifen zuerst die Gipszähne an den Modellen in unserem Praxislabor ein und erstellen eine "Schleifliste". Jetzt kann ich das mögliche Ergebnis der Einschleiftherapie einschätzen. Wenn das Ergebnis unserer Einschleiftherapie an den Modellen gut ist, übertragen wir dieses, anhand der Schleifliste, gezielt auf Ihre Zähne.

Wenn die Einschleiftherapie nicht möglich ist, oder akute Beschwerden bestehen, fertigen wir für Sie eine Aufbißschiene. Sie entlastet Ihre Zähne, Muskulatur und Gelenke.














Diese Behandlung ist absolut schmerzfrei für Sie!



In der Regel hört das Zähneknirschen nach kurzer Tragezeit auf, falls ihre Zähne / Zahnstellung Schuld daran sind: Die Schiene gleicht alle Unpassgenauigkeiten zwischen Ihren Zahnreihen aus. In einem bequemen Bett, in welchem Sie auf Anhieb Ihre richtige Schlafstellung finden, werden Sie erholsam schlafen ohne sicht viel zu bewegen und zu drehen.



Sollte die Schienentherapie den Beweis erbringen, dass tatsächlich Ihre Zähne / Zahnstellung der Auslöser für Ihre Beschwerden sind, und Korrektur durch Einschleifen nicht möglich ist, bieten sich je nach Alter und individuellen Gegebenheiten mehrere Therapiemöglichkeiten an:




Sollte sich ergeben, daß andere Gründe (meist psychische, Sie beißen sich durch Ihre Alltagsprobleme durch,) für Ihr Zähneknirschen und die folgende Abrasion verantwortlich sind, hilft Ihnen die Schiene trotzdem: Sie knirschen nun auf der Schiene und erhalten dadurch Ihre Zahnhartsubstanz.


Viele Funktionsstörungen werden von unsachgemäßen kieferorthopädischen Zahnregulierungen, falsch modellierten Füllungen oder fehlerhaftem Zahnersatz verursacht.



Für Ihre Sicherheit:


Bevor wir an Ihre Zähne "Hand und Bohrer anlegen", simulieren wir das Behandlungsergebnis auf den Funktionsanalysemodellen mit Hilfe eines sogenannten "Wax-up`s": Nur so können Sie sicher sein, daß der Zahnarzt nicht zu viel oder an der falschen Stelle Zahnmaterial wegschleift !














Um sicher zu gehen, daß sich von uns angefertigter Zahnersatz stets störungsfrei in das Bewegungsmuster Ihrer Kiefer einfügt, ohne schädliche Reize auszulösen, wird in unserer Praxis jeder Zahnersatz im individuell justierten Artikulator gefertigt.



Ihre Vorteile:




Der Preis:


Gesetzliche Krankenkassen sind nicht verpflichtet, funktionsanalytische / funktionstherapeutische Leistungen Ihres Zahnarztes zu bezahlen.


Deswegen erhalten Sie von uns eine Privatrechnung.

 

In der Regel sollten Sie damit rechnen, dass eine Investition von 350 - 790 EUR notwendig wird, je nach dem individuell für Sie notwendigen Aufwand, für Funktionsanalyse, einfache Einschleiftherapie und Aufbißschiene, inklusive Material und Labor. Sie erhalten hierfür Klarheit in Bezug auf die Funktion Ihres Kausystems, und die Erleichterung Ihrer Beschwerden, falls sie durch Unpassgenauigkeiten an Ihren Zähnen ausgelöst ist.

Sollte die Behandlung Erfolg haben und Sie dadurch Ihrer Krankenkasse Folgekosten für andere Behandlungen ersparen, bleibt es Ihrem Verhandlungsgeschick überlassen ob sich die Kasse an der Rechnung beteiligt. Das können wir Ihnen aber nicht versprechen.


Den Finanzminister können Sie vielleicht auch beteiligen: Zahnarztrechnungen sind außerordentliche Vorsorgeaufwendungen. Fragen Sie bitte Ihren Steuerberater! Für weitere Informationen klicken Sie hier.

Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel vertragsgemäß die Kosten.


Ein Fall aus unserer Praxis:

































Abrasion mit Verlust der Front-Eckzahnführung Freiliegendes Dentin(Zahnbein) nach dem Verlust des Zahnschmelzes

  

Präparierte Zähne, zum adhäsiven zementieren unter Kofferdamm vorbereitet Wiederhergestellte Funktion und Ästhetik mit Hilfe von Vollkeramikkronen

Fotos: Praxis Dr. G. Taffet


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