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1. Was ist Karies ?


2. Vergleich Füllungsalternativen

2.1. Füllungen aus

Quecksilberamalgam


2.2 Kompositefüllungen


2.3 Kompositefüllungen mit Adhäsivtechnik


2.4 Füllungen aus

Glasionomerzement


2.5 Füllungen aus Kompomer


2.6 CAD - CAM. Computer-

Gefertigte Keramikfüllungen


2.7 Keramikfüllungen


2.8 Goldgußfüllungen


2.9 Vergleich Füllungsalternativen

- Für Sie - Auf einen Blick


2.7 KERAMIKINLAYS


Keramikinlays sind hochpräzise, laborgefertigte, geschichtete Füllungen aus Porzellan.


Diese Versorgungsart ist die schönste Restaurationsmöglichkeit für Backenzähne.


Vorgehensweise:


Nach sorgfältiger Beseitigung der geschädigten Zahnsubstanz und der formgebenden Präparation wird die Präzisionsabformung durchgeführt. In unserer Praxis wird das hierfür anerkannt am besten geeignete Abdruckmaterial „Hydrocolloid" verwendet.


Ihre Zähne werden für circa 14 Tage mit Kunststoffprovisorien versorgt.


Die durch die Abdrucknahme entstandene Negativform Ihrer Zähne wird in unserem Praxislabor mit vakuumgerührtem Superhartgips ausgegossen. (Muss absolut blasenfrei sein!)


Es entsteht so eine äußerst genaue Nachbildung (Modell) Ihrer Zähne, mit den präparierten Kavitäten. Vom Gegenkiefer wird ebenfalls ein Modell angefertigt.


Mit Hilfe eines „Bißregistrates" werden die Modelle in Ihrer Bißstellung verschlüsselt und in ein künstliches Kiefergelenk (Artikulator) eingebaut. Dieses Gerät ist in der Lage Ihre Kau- und Beißbewegungen naturgetreu nachzuahmen.


Jetzt kann unser Zahntechnikermeister mit seiner Arbeit beginnen: als erstes muss er ein Duplikatmodell (Kopie des Modells) aus feuerfester Masse herstellen.


Auf diesem Modell trägt er nun die einzelnen Porzellanschichten mit einem feinen Pinsel auf. Jede Schicht muss einzeln im Keramikofen gebrannt werden.


Alternativ (in unserer Praxis bevorzugt) kann das Inlay auch im Pressverfahren hergestellt werden. Vorteile dieses Verfahrens: passgenauer und bessere physikalische Werte der Keramik.


Das fertige Inlay wird finiert und unter dem Mikroskop auf die Modelle aufgepasst. Danach wird das Inlay ein letztes mal gebrannt: der Glanzbrand.


Es entsteht eine absolut glatte, glänzende Außenschicht.


Nach einer erneuten Kontrolle in unserer Praxis, wird die Innenseite des Inlays mit Flusssäure geätzt um die Haftfähigkeit zu erhöhen. Damit ein chemischer Verbund zwischen Inlay und Klebekomposite entsteht, wird das Inlay silanisiert.


Das Einkleben mit Adhäsivtechnik:

 

Keramikinlays werden mit einer sehr aufwendigen Klebetechnik (Adhäsivtechnik), mit Hilfe von licht- und chemischhärtendem (Dualzement) Kompositekleber in die eigenen Zähne geklebt.


Die Klebung ist einer der wichtigsten und entscheidenden Momente: nur die perfekte, flächige Verbindung mit der darunterliegenden Zahnhartsubstanz gibt dem sonst bruchgefährdetem Inlay Stabilität. Ist die Klebung jedoch sorgfältig und mit hochwertigem Material erfolgt, sind Keramikinlays ausreichend stabil.


Immer sollten Keramikinlays unter dem Schutz eines Kofferdammes (spezielle Gummimembran) eingeklebt werden. Zahn und Inlay müssen absolut trocken und fettfrei sein. Dieses zu erreichen ist um so schwieriger, desto weiter nach hinten der zu versorgende Zahn liegt und desto tiefer die Kavität. Die Kleberüberschüsse müssen besonders sorgfältig entfernt werden, die Zahnhälse werden poliert.


Maximale Sorgfalt ist die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg dieser modernen Behandlungsmethode!




Beispiele:


Ausgangssituation mit provisorischen Zementfüllungen an Zahn 35 und 37


















Auf Präzisionsmodellen stellt der Zahntechniker im Labor Ihre Keramikfüllungen her














Nach der Herstellung der Inlays im Zahntechnischen Meisterlabor:





















Trockenlegung der Zähne unter Kofferdamm.







































Eingeklebte Keramikinlays vor Entfernung des Kofferdamms  




Nachteile der Keramikinlays:




Ihre Vorteile mit Keramikinlays:





Fazit:

 

Im hinteren Backenzahnbereich (Molaren), wo Kosmetik weniger wichtig ist, und wo die Kaukräfte sehr hoch sind, empfehlen wir Ihnen in der Regel nach wie vor Goldinlays. Im kosmetisch sensiblen, vorderen Backenzahnbereich (Prämolaren) bieten wir Ihnen gerne Keramikinlays an. Bei guter Pflege (Prophylaxe!) und korrekter Verarbeitung in Labor und Praxis, sehen diese Inlays auch nach 10 Jahren noch wie neu aus.


In unserer Praxis stellen wir seit 1992 adhäsiv unter Kofferdamm zementierte Keramikinlays mit durchgehend guten Ergebnissen her. Seit dem einführen der "EMPRESS"-Technik haben wir keine Keramikfrakturen mehr zu verzeichnen.

Das weiterentwickelte IPS-e.max Press Material welches wir seit 2010 verwenden verfügt über noch höhere physikalische Werte.

Auf Grund dieser guten Erfahrungen bieten wir auf Wunsch, in ausgesuchten Fällen, auch im Molarenbereich Keramikinlays an.

 



Bilder aus: Gernet, Pospiech, Rammelsberg, SPITTA Verlag

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