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1. Allgemeines


2. Knochenregeneration von

Extraktionsalveolen


3. Knochenverdichtung

(Bone condensing)


4. Knochenspaltung

(Bone splitting)


5. Knochenblocktransplantate


6. Knochenaufbauten mit

Titannetz


7. Sinus-Lift - Knochenaufbau

in die Kieferhöhle

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1. ALLGEMEINES




Was passiert mit Ihrem Kieferknochen nach dem Verlust eines oder mehrerer Zähne?


Müssen Ihnen Zähne gezogen werden, beginnt sofort der Abbauprozess Ihres Kieferkammes: Meistens wächst das Zahnfach (Alveole) maximal zu 2/3 mit Knochen zu, abhängig von der Form des Knochendefektes: Wird die Extraktion vom Zahnarzt zu schnell (brutal) durchgeführt, brechen öfters größere Kieferknochenstücke mit heraus.


Nach dem Abheilen der Extraktionswunde werden in den betroffenen Kieferbereich keine Kaukräfte mehr eingeleitet, der Zahn ist ja weg. Was in unserem Körper nicht genützt (belastet) wird, wird abgebaut: denken Sie an die Muskulatur eines gebrochenen Armes: wird ein Gipsverband für mehrere Wochen angelegt, ist nach dem Entfernen dieser Arm deutlich dünner und schwächer als der gesunde, weil die Muskulatur und auch die Knochenmasse wegen des Nichtgebrauchens schrumpfen. Gleiches geschieht auch mit dem Kieferknochen. Unter festsitzenden Brücken schrumpft Ihr Knochen etwas langsamer, in Zahnlücken schon mehr (durch den Druck der Speisereste, Zunge, Wange). Am stärksten schrumpft der Kieferknochen durch den Druck von Prothesen.


Ebenfalls stark schrumpft der Knochen des Oberkiefers im Seitenzahnbereich: unsichtbar dehnt sich die Kieferhöhle aus und höhlt den Kieferkamm von innen aus.


Die Folgen:



Es eilt:


In den ersten 6-8 Monaten nach dem Zahnverlust geht von Ihrem Kiefer die größte Knochenmenge verloren:


Nach der Extraktion finden massive Abbauprozesse Ihres Kieferknochens statt.


Möglichkeiten Knochenverlust zu reduzieren oder zu vermeiden – auch Das ist Prophylaxe:



Für Ihre Sicherheit:


In unserer Praxis werden Sie bei jeder notwendigen Extraktion über mögliche Vorbeugemaßnahmen gegen Knochenabbau informiert. Siehe „Regeneration von Extraktionsalveolen“


Ihr Problem wenn der Knochenverlust bereits besteht:



Die Lösung:


Ende der 80-er Jahre, Anfang der 90-er Jahre des 20Jh. waren die Kenntnisse über die Biologie und Physiologie des Kieferknochens und der umgebenden Gewebe so weit gediehen, dass mit den erstmals wissenschaftlich gestützten Methoden der „Guided Tissue Regeneration“ (GTR) und „Guided Bone Regeneration“ (GBR) eine „geführte, gezielte“ Geweberegeneration möglich war.


Das Prinzip:


Bahnbrechend war die Erkenntnis, dass Knochengewebe sich viel langsamer regeneriert als Bindegewebe und Schleimhaut. Deswegen wird im Normalfall ein Knochendefekt immer zum Großteil von Bindegewebe verschlossen werden.


Also wurde versucht mit künstlichen Folien (Membranen) eine Barriere zwischen dem Knochen und dem Bindegewebe zu schaffen. Der so entstandene Hohlraum wurde mit Eigenknochenspänen oder mit künstlichen Knochenaufbaumaterialien gefüllt, die Wunde wieder verschlossen:













In Folge wuchs der Defekt mit Knochen zu, der verlorene Knochen war regeneriert!


Skizze aus: Implantat Therapie, Nevins, Melloning – Quintessenz Verlag


Die Technik:


Wie immer, war und ist es nicht einfach, Theorie in Praxis umzusetzen. Anfänglich gab es Probleme mit den angewendeten Op-Techniken und den verwendeten Materialien. Ein langwieriger, jahrelanger Lernprozess war notwendig, bis die notwendigen Op-Techniken ausgereift waren. Glücklicherweise stellt uns mittlerweile die Industrie immer bessere und einfacher anzuwendende Materialien zur Knochenregeneration zur Verfügung. Leider: Diese Materialien sind sehr aufwendig herzustellen, deshalb ziemlich teuer.


Je nach der Defektgröße, nach der dreidimensionalen Form und dem Ort, an dem sich der Defekt befindet, nach dem Zweck welchem die Regeneration dienen soll, nach den lokalen und allgemeinen anatomischen und biologischen Gegebenheiten (Alter, Erkrankungen) des Patienten, nach den Ursachen für den Knochenverlust und den Lebensgewohnheiten des Patienten müssen die richtigen Entscheidung getroffen werden, die richtige Op-Technik, das richtige Material und der richtige Zeitpunkt gewählt werden. Das ist nicht immer ganz einfach!


Die Voraussetzungen für Behandler und Praxisteam:



Die Risiken der Knochenregeneration/Transplantation:


Lokale Risiken:




Allgemeine Risiken:



Die früher gefürchtete Übertragung von Allergenen, Krankheitserregern, Viren oder Prionen ist bei korrekter Technik und bei der Verwendung von Eigenknochen oder homologierter, überprüfter Ersatzmaterialien namhafter Hersteller, auszuschließen.



Für Ihre Sicherheit:




Was können Sie tun?