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Service > Zahnersatz
> Festsitzender Zahnersatz
> Brückenversorgung > Metallfreie Brücke
aus Vollkeramik
Etwas Zukunftsmusik Brücken können aber auch aus aufwendiger und teurerer Vollkeramik bestehen, für die die Krankenkassen meistens keinen Zuschuss zahlen. Ein Beispiel aus unserer Praxis:
Seit 2002 haben mehrere renommierte deutsche Dentalfirmen (Degussa, Espe) Systeme auf den Markt gebracht, welche die Herstellung hochfester Brückengerüste aus Zirkoniumoxid in CAD/CAM-Technik erlauben. Mit dieser Technik ist es uns möglich, Ihnen auch größere Brücken sowie Brücken im stark kaukraft-belasteten Seitenzahnbereich in unserer Praxis anzubieten. Der Vorteil dieser Systeme: extreme mechanische Festigkeit der Gerüste. Nachteil: Systembedingt ist die Passgenauigkeit der Restaurationen akzeptabel, aber sicher noch verbesserungswürdig.
Eine andere interessante Technologie ist die Vollkeramik-Elektrophorese, zum Beispiel das WOL-Ceram-System. Der große Vorteil dieses Systems liegt in der sehr guten Passgenauigkeit der Brücken- und Kronengerüste: Sie erinnern sich, ein perfekter Randschluss mit der Zahnhartsubstanz ist die Voraussetzung für die Haltbarkeit der Restauration. Ob die Brückengerüste auf Dauer fest genug sind um die Kaukräfte auszuhalten, wird sich in Zukunft zeigen. Für Sie bilden wir uns fort und bieten Ihnen auf Wunsch diese modernen Techniken an. Wir halten diese Techniken für zukunftsweisend, möchten aber daran erinnern, dass es noch keine Langzeitergebnisse gibt. Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen: unsere Patienten sind keine Versuchskaninchen!
Zeichnungen aus: Stiftung Warentest, test 4-6/99; Dr.
Josef Schmidseder, Vom Milchzahn zu den dritten Zähnen; Fotos: Dr.
G. Taffet |
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