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SCHWANGERSCHAFT

Sie erwarten ein Baby?
Herzlichen Glückwunsch!


1. Allgemeines

Sie wünschen sich doch sicher ein gesundes Kind mit gesunden Zähnen?

Sie können jetzt schon vieles für Ihr Kind tun und viele Fehler vermeiden.

Auch wenn Ihr Baby da ist, gilt es einige wichtige Grundsätze zu berücksichtigen.

Ihre eigenen Zähne sollten Sie dabei auch nicht vergessen! Sie kennen doch bestimmt das alte Sprichwort: „Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn"?

Haben Sie Fragen zu Ihrer Ernährung, zu Ernährung Ihres Babys?

Zur richtigen Zahnpflege? Zahnpflegemittel? Zahnbürste?

Für eine ausführliche Beratung stehe ich Ihnen, zu einem gemeinsam vereinbarten Termin, gerne zur Verfügung.

Leider ist die Schwangerschaftsberatung / Ernährungsberatung beim Zahnarzt keine Kassenleistung der Gesetzlichen Krankenkasse.

Private Krankenversicherungen erstatten in der Regel die Kosten.

Für einen geringen Unkostenbeitrag von 10 EUR pro angefangene 10 Minuten würden wir Sie gerne beraten, und alle Ihre Fragen beantworten.

Gerne dürfen Sie auch Ihren Lebenspartner mitbringen.

2. Küssen verboten ?

“ Meine schlechten Zähne habe ich geerbt “, gehört zu den häufigsten Entschuldigungen, wenn Zähne krank sind.

Dabei sind Karies und Zahnfleischerkrankungen meist erworben, d.h. selbst verschuldet. Zu wenig Zahnpflege und zu viel Weiches oder Süßes gehören zu den Hauptursachen der beiden “Volksseuchen” Karies und Parodontitis, das jedenfalls lernen heute schon die “Zwerge” im Kindergarten.

Übertragungsweg Speichel

 

Weniger bekannt und noch relativ neu ist allerdings die Erkenntnis, dass Karies eine Infektionskrankheit und somit übertragbar ist. “Leitkeime” sind dabei die in jedem Mund vorhandenen so genannten “Mutans - Streptokokken”. Sie werden meist im Alter zwischen 1 – 4 Jahren via Speichel übertragen. Dann nämlich, wenn die Frau Mama oder der fürsorgliche Papa vor ihrem Sprössling den Beruhigungs- bzw. den Flaschensauger oder dessen Löffel in den Mund nehmen und damit die Krankheitserreger aus der eigenen Mundhöhle auf das Baby übertragen.

Mit Hilfe unseres Mikroskopes sichtbar gemacht, sehen Karies- und Parodontis-verursachende Plaquebakterien in Ihrer Mundhöhle so aus: Film (Ladezeit ca. 3,5 min mit ISDN)


Was ist zu tun ?

  Da man die Bakterien nicht ganz aus der Mundhöhle verbannen kann, ist es besonders bei werdenden und jungen Müttern und Vätern notwendig, die Anzahl der Leitkeime zu beeinflussen, sie zu verringern. Denn je mehr “Infektionserreger” vorhanden sind, je größer ist auch das Risiko einer “Ansteckung”. Dieses geschieht im Rahmen unseres Individualprophylaxeprogramms für Erwachsene. Zur Feststellung Ihres Karies-Risikos können wir einen Speicheltest machen. Aufgrund der Ergebnisse wird unser Team individuell eine Anti-Karies-Strategie für Sie entwickeln.

Foto und Text teilweise aus: "Anbiss", Okt. 1994
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